Potenzstörungen, Potenzschwäche, Impotenz oder Erektionsstörungen – die erektile Dysfunktion hat viele Bezeichnungen und auch viele Gesichter. Sie ist das Schreckgespenst der Männerwelt und tatsächlich sind auch mehr Menschen betroffen, als man vielleicht annehmen mag. Alleine in Deutschland klagen etwa 4,5 Millionen Männer über eine Erektionsprobleme, weltweit sind es um die 150 Millionen. Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit für Potenzstörungen in höherem Alter beträchtlich zunimmt, befinden sich sehr viele junge Männer darunter.

Erektile Dysfunktion

Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion können sehr vielfältig sein, die Symptome jedoch sind immer die gleichen. Schon das Ausbleiben spontaner Erektionen in der Nacht oder am Morgen können erste Hinweise auf eine Erektionsstörung sein. Dies ist natürlich nicht immer ganz einfach festzustellen, da man gerade während des Schlafes eine Erektion nur sehr selten wahrnimmt. Eindeutiger ist es da schon bei sexueller Aktivität. Ist eine sexuelle Stimulierung nicht mehr in der Lage das Glied zu versteifen, liegt möglicherweise ein Problem vor, das man ernst nehmen sollte. Tritt die Potenzstörung nur gelegentlich auf, gibt es aber noch keinen Grund zur Sorge. Schon eine ungünstige Umgebung, Stress oder Erschöpfung können eine erektile Dysfunktion auslösen. Dazu kann auch eine zu schwache oder zu kurze Erektion gehören. Hält die Situation allerdings über einen längeren Zeitraum an oder wiederholt sich häufig, ist es unbedingt ratsam, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Das führt allerdings schon zum ersten und meist auch schwersten Problem der erektilen Dysfunktion – falsche Scham.

Viele Männer wollen oder können sich ihr Potenzproblem nicht eingestehen, wodurch sich die Situation aber meist noch verschlimmert. Man sollte sich vor Augen halten, dass die erektile Dysfunktion eine ernste Erkrankung sein kann, die einer Behandlung bedarf. Unbehandelte körperliche Ursachen können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben und auch psychische Ursachen können nachhaltig auf das soziale Umfeld wirken. Schlimmstenfalls kann eine Erektionsstörung Vorbote eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls sein, bestenfalls eine harmlose Blockade, die sich in der Regel leicht beheben lässt. Was eine Impotenz jedoch immer bedeutet, ist die Einbuße an Lebensqualität. Sexualität ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis des Menschen, auf das niemand verzichten sollte, schon gar nicht aus Scham oder scheinbar verletztem Stolz. Heutzutage sind ausreichend Behandlungsmöglichkeiten vorhanden – nutzen Sie diese.

Informieren Sie sich bei uns über die Erektionsstörung als Krankheit, lernen Sie Möglichkeiten zur Behandlung kennen und lesen Sie vor allem die Erfahrungen betroffener Paare. Auch wenn Sie sich im ersten Moment alleine fühlen – Sie sind es nicht.

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